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Das 3Land beim Borders Forum der Mission opérationnelle transfrontalière in Paris

23.06.2022

Die Knappheit von Ressourcen hört nicht an Grenzen auf – wie können Grenzregionen einen gemeinsamen Umgang mit Ressourcen finden und dabei nachhaltig handeln?

Während einer Diskussionsrunde im Rahmen des Borders Forum in Paris berichtete Thomas Zeller, Präsident des Trinationalen Eurodistrict Basels, von den Erfahrungen, die mit diesem Thema beim Projekt 3Land gemacht worden sind.

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Das 3Land zu Gast an der Ecole polytechnique fédérale de Lausanne

Am 20. Oktober nahm die Koordinationszelle 3Land am wissenschaftlichen Seminar „Quartiers en transition“, das von der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne organisiert wurde, teil. Zu diesem Anlass wurde das Projekt 3Land den Forschungsakteuren im Bereich Städtebau vorgestellt.

Judith Lenhart Projektleiterin des 3Land, erklärte den DoktorantInnen, DozentInnen und andere TeilnehmerInnen, inwiefern sich das 3Land seit nunmehr zehn Jahren im Umbruch befindet. Dieses vom Rhein geprägte Viertel am Dreiländereck Schweiz, Frankreich und Deutschland weckt das Interesse der akademischen Ebene aufgrund der Herausforderungen, die es für die Stadtplanung mit sich bringt. Die Studierenden, die gerade ihre Doktorarbeit vorbereiten oder schreiben, interessierten sich insbesondere für den grenzüberschreitenden Umwandlungsprozess des Hafengebiets im neuen nachhaltigen Stadtviertel sowie die trinationale Dimension des Projekts.

Die anschliessende Diskussionsrunde mit den Studierenden erlaubte es, ihre Fragen zu beantworten sowie ihre Ansichten und Ideen zu hören. Während des gesamten Seminars fand ein gegenseitiger Informations- und Wissensaustausch statt, sodass die Koordinationszelle mit vielen neuen Ideen ans Dreiländereck zurückkehrte!

Das 3Land stellt sich vor!

Im September kamen internationale BesucherInnen ins 3Land: Zunächst besuchte eine Delegation der deutsch-polnischen Doppelstadt von Guben-Gubin, Projektträgerin des Projekts « Zwei Rathäuser – eine Eurostadt », das 3Land im Rahmen einer Studienreise. Die Projektleiterinnen des TEB führten die Delegation bei strahlendem Sonnenschein vom Rheinpark nach Huningue bis auf die Höhe des Dreiländerecks. Sie erklärten die Ziele und Herausforderungen des Projekts und präsentierten die erst im Sommer abgeschlossenen Arbeiten am Vis-à-vis. Die Gäste berichteten auch von ihren aktuellen Projekten an der deutsch-polnischen Grenze.

Am 15. September stellten die Projektleiterinnen des 3Land und des „Vis-à-Vis“-Projekts, sowie die Projektleiterin im Bau- und Verkehrsdepartment Basel das Projekt Studierenden der niederländischen Universität Twente vor. Die Geschichte, die Projektorganisation und die Besonderheiten der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit stiessen auf grosses Interesse im Master Spatial Enginnering. In der abschliessenden Diskussion gingen die Projektleiterinnen auf die Fragen der Studierenden ein.

Der lebhafte Austausch und die unterschiedliche Sichtweisen auf die grenzüberschreitende Zusammenarbeit waren eine grosse Bereicherung!

 

Der neue 3-Land Film

 

Vis-à-Vis Weil am Rhein-Huningue: Erste Umsetzung im Rahmen des 3Land-Projekts

Das grenzüberschreitende Projekt Vis-à-Vis, mit dem die Rheinufer in Weil am Rhein und Huningue zu einem gemeinsamen Park umgestaltet wurden, geht nun zu Ende. Während das neu gestaltete Rheinufer auf französischer Seite seit dem Abschluss der Bauarbeiten im vergangenen Sommer zugänglich und erlebbar ist, wurde das gegenüberliegende Ufer der deutschen Nachbarn gerade fertig gestellt.

Den offiziellen Abschluss des Projekts feierten die beiden Städte im Beisein von Gästen aus allen drei Ländern und hissten dabei die Flaggen, die nun auf dem auf dem Rheinbalkon auf deutscher Seite zu sehen sind.

Von links nach rechts: F. Duvinage (Geschäftsführer des Trinationalen Eurodistrict Basel), T. Zeller (TEB-Präsident und Vizepräsident von Saint-Louis-Agglomération), D. Stöcker (Vizepräsidentin des TEB-Districtsrats, Kreisrätin Landkreis Lörrach), B. Schäfer (Regierungspräsidentin Freiburg), M. Dammann (Landrätin des Landkreises Lörrach), W. Dietz (Oberbürgermeister der Stadt Weil am Rhein), JM. Deichtmann (Bürgermeister der Stadt Huningue, Präsident von SLA), B. Jans (Regierungspräsident Kanton Basel-Stadt), M. Linder-Guarnaccia (Geschäftsführerin der IBA). Photo Michel Kurst

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©IBA Basel | Foto: Martin Friedli

3Land – Drei Städte arbeiten Hand in Hand für Lebensqualität und Nachhaltigkeit

Eine hohe Lebensqualität über Grenzen hinweg durch attraktive Freiräume und nachhaltige Stadtentwicklung – das ist das Ziel des Kantons Basel-Stadt (CH), der Stadt Weil am Rhein (D) und der Stadt Huningue (F) bei ihrer Zusammenarbeit im 3Land-Projekt. Unter der Federführung der IBA Basel wurden im engen trinationalen Austausch das „Freiraum- und Naturschutzkonzept 3Land“ und der trinationale Kriterienkatalog „nachhaltiges 3Land durable“ erarbeitet. Diese beiden wegweisenden Publikationen sind das Ergebnis von zehn Jahren gemeinsamer Anstrengungen zur Förderung einer nachhaltigen Entwicklung im Rahmen des IBA-Prozesses. Sie werden die Stadtentwicklung und -erneuerung im 3Land-Gebiet zwischen der Dreirosenbrücke und der Palmrainbrücke langfristig beeinflussen.

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